Sie können einen oder mehrere Anträge zur Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen online stellen. Dabei gelten die folgenden Voraussetzungen:

  • Die betreffenden Fahrzeuge sind aktuell zugelassen.
  • Der Besitz eines neuen Personalausweises (nPA) oder eines elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) mit freigeschalteter eID-Funktion sowie eines zertifizierten Lesegerätes (https://www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2-home) ist notwendig.
  • Die kostenfreie „AusweisApp2“ muss installiert und gestartet sein, siehe http://www.ausweisapp.bund.de. Oder Sie nutzen die Online-Ausweisfunktion Mobile AusweisApp2, die ab Android 4.3 in vielen Fällen mobil ohne zusätzliches Kartenlesegerät genutzt werden kann.
  • Die auf den Kennzeichen des Fahrzeuges und auf der Zulassungsbescheinigung Teil I freigelegten Sicherheitscodes müssen bekannt sein.

Die internetbasierte Außerbetriebsetzung ist nur für Fahrzeuge möglich, die nach dem 01.01.2015 neu oder wieder für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zugelassen wurden.

Sie können einen Antrag auf Außerbetriebsetzung stellen, sofern das noch zugelassene Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsbehörde des von Ihnen gewählten STVA-Portals aufgrund einer Neu-/Wiederzulassung bzw. einer Fahrzeugumschreibung im Register geführt wird. Im Falle einer ehemaligen Kennzeichenmitnahme zur gewählten Kfz-Zulassungsbehörde infolge Zuzug kann ein Fahrzeug ebenfalls in diesem Portal außer Betrieb gesetzt werden.

Sobald auf den Siegelplaketten der Kennzeichenschilder bzw. auf der Zulassungsbescheinigung Teil I ein freigelegter Sicherheitscode erkennbar ist, darf das Fahrzeug nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden.

Die Bescheinigung der rechtsgültigen Außerbetriebsetzung Ihres Fahrzeuges stellt Ihnen die zuständige Kfz-Zulassungsbehörde auf dem Postweg zur Verfügung.

Alle weiteren Fragen beantwortet Ihnen gern Ihre zuständige Kfz-Zulassungsbehörde.

 

Hinweis:

Auf Grundlage einer öffentlichen-rechtlichen Vereinbarung zur Übertragung der Teilaufgabe der elektronischen Identitätsfeststellung und des elektronischen Identitätsmanagements gem. § 3 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2, Absatz 3 und § 5 Absatz 1 Satz 1 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit im Land Brandenburg (GKGBbg) vom 10. Juli 2014 (GVBl. I/14, [Nr. 32]) übernimmt der Landkreis Elbe-Elster die Identifizierung der Antrag stellenden Person mit Hilfe des elektronischen Identitätsnachweises des nPA bzw. des  eAT und übermittelt die Identitätsdaten dem Landkreis / der kreisfreien Stadt für die erforderliche Aufgabenerfüllung gem. §§ 18, 21 PAuswG i. V. m. § 14 Brandenburgisches Datenschutzgesetz.